
Niemand kommt um die Stellensuche herum. Wie muss man sich bewerben und auf welche Weise die bewerbung senden?
Sich bewerben heisst ein Vorhaben zu verfolgen mit dem ziel eine Anstellung zu bekommen. Dies beinhaltet mehrere Etappen: zu allererst das betroffene Unternehmen kontaktieren, dann seinen Lebenslauf schicken und warum ihn nicht mit einem Motivationsschreiben ergänzen. Ja, aber sollte man dies per Internet oder post tun? Und gibt es tatsächlich grosse Unterschiede zwischen den beiden? Welchem Weg sollte man den Vorzug geben? beide scheinen Vor- und Nachteile aufzuweisen.
Die zwei Dokumente, die grundsätzlich zu senden sind wenn man sich bewirbt, sind der Lebenslauf und das Motivationsschreiben. Laut Wikipedia ist das Motivationsschreiben, obwohl mehr und mehr vernachlässigt, ein Schriftstück das beinahe zwingend dem Lebenslauf beizulegen ist um das Vorstellungsgespräch zu begünstigen. Es sollte also nicht übergangen werden. Für mehr Klarheit defi nieren wir hier diese zwei begriffe :
- Der Lebenslauf auch Curriculum Vitæ (CV) genannt, listet laut Wikipedia "die wichtigsten individuellen Daten einer person auf". Er informiert über den zivilstand des bewerbers, seine berufl iche Laufbahn, seine Ausbildungen und Diplome, die für die Stelle ausschlaggebend sind, die Anzahl gesprochener und geschriebener Sprachen und deren beherrschungsgrad, die Freizeitbeschäftigungen, sowie Angaben zum Führerschein.
- Das Motivationsschreiben dahingegen ist der erste Kontakt des Kandidaten mit dem personalberater. Auch begleitschreiben genannt, streicht es die Qualifi kationen des bewerbers hervor, welche für den Erfolg seines berufl ichen Vorhabens nötig sind. Das Schreiben sollte prägnant, individuell und schnell zu lesen sein. Obwohl immer öfters maschinengeschrieben, ist die handgeschriebene Version nicht zu verpönen. gewisse personalberater schätzen es, die Handschrift des bewerbers zu sehen und zudem gibt das handschriftliche Schreiben zu verstehen, dass man zeit investiert hat, um das Dossier zu gestalten und den posten wirklich möchte. Auf jeden Fall ist das Motivationsschreiben dem Lebenslauf beizulegen, egal ob die bewerbung per EMail oder post gesendet wird.
Was du als Erstes tun sollst, wenn das Unternehmen einmal geortet ist : per Telefon die person kontaktieren, welche für die Anstellungen zuständig ist und sie um Auskunft betreffend Details über den begehrten Job, sowie ihre Vorlieben bitten: Ein hand- oder maschinengeschriebener brief, per EMail oder post? Je nach Sendungsart wird der Lebenslauf anders gestaltet.
Du hast jetzt eine genauere Ahnung vom ersten Schritt, der zu tun ist, sowie der Dokumente die zu schicken sind. Falls du aber noch immer zwischen postsendung und E-Mail zögerst, geben wir dir hier einige Informationen um dir die Vor- und Nachteile der zwei Sendungsarten aufzuzeigen.
Mehrere Vorteile können uns dazu bewegen, die Form des E-Mails zu wählen. Es geht tatsächlich einfach und schnell sich per E-Mail zu bewerben, da man bloss das Symbol "Senden" anklicken muss. Dieser Weg hat auch den Vorteil günstig zu sein. zudem haben die Unternehmen heutzutage die Tendenz die Angaben auf dem Computer zu erfassen und schätzen es so vielmehr, den Lebenslauf per Internet zu erhalten, als ein per post zugestelltes Dossier abschreiben zu müssen, welches folglich das Risiko birgt direkt im papierkorb zu landen.
Dieser Weg bringt jedoch auch zahlreiche verborgene Nachteile mit sich. So ist es dermassen einfach ein Lebenslauf per Internet zu zustellen, dass das Risiko besteht, dass die personalberater in der Unzahl an zu bearbeitenden E-Mails untergehen. Ebenfalls muss man sehr auf die Kompatibilität des gewählten Formats achtgeben. HTML- oder Online-Formate sind zu vermeiden, es wäre schade, wenn das Unternehmen dein Dossier allein aufgrund eines Format problems nicht lesen kann! Die grösse des Dossiers muss ebenso berücksichtigt werden: Schau, dass es nicht zu gross ist, denn mit zunehmender grösse, braucht das Herunterladen mehr zeit. Aus demselben grund sollte das Foto nicht mehr als 50 Kb ausmachen, das geeignetste Format für diesen zweck ist *.jpg.
Besondere beachtung sollte dem Versuch geschenkt werden Aufmerksamkeit zu wecken: Es geht darum, die Aufmerksamkeit de personalberaters in den ersten drei zeilen zu erregen, sonst wird er auch das Folgende nicht weiter beachten. Selbstverständlich müssen auch der Schreibstil und die Orthographie tadellos daherkommen, dem Schreiben und dem Lebenslauf seine persönliche Note zu verleihen ist aber ebenfalls ein nicht zu vernachlässigender Kniff: Identische Dokumente an jedes Unternehmen zu senden ist schnell aufgedeckt und sehr schlecht angesehen. Man muss im gegenteil zeigen, dass man sich über den betroffenen betrieb erkundigt hat, auf diese Weise ist es auch einfacher zu erklären, warum genau du die person bist, die sie unbedingt brauchen! zudem gibt dieses Kommunikationsmittel den Anreiz sich kurz zu fassen, denn die Leserlichkeit auf dem bildschirm ist eingeschränkt. Eine prägnante Art, indem man leere Floskeln vermeidet und sofort zur Sache kommt, ist also zu bevorzugen. So ist es zum beispiel empfohlen, eher kurze Höfl ichkeitsfl oskeln zu benutzen.
Du kannst jetzt die Vor- und Nachteile des Internets besser einschätzen. Mit dem immer geläufi geren Gebrauch des Computers, neigen wir dazu die bewerbung per post hinten anzustellen. Nun sollte man aber, je nach dem beabsichtigten zweck, der briefpost manchmal den Vorrang lassen.
Tatsächlich sendet man seinen Lebenslauf seltener per post, als per EMail und darum wird ihm wahrscheinlich mehr beachtung geschenkt, vor allem wenn er mit Sorgfalt präsentiert wird und ihn ein einwandfreies Motivationsschreiben begleitet. Nun, ob ein maschinen- dem handgeschriebenen brief vorzuziehen ist, ist eine Frage ohne richtige Antwort, denn diese ist gänzlich subjektiv und hängt vom personalberater ab. Ein handgeschriebener brief hat meiner Meinung nach mehr Wert, denn er beweist, dass der bewerber seine Anfrage sorgfältig vorbereitet hat und das Unternehmen ernst nimmt (im gegensatz zu einem Lebenslauf der an alle möglichen Unternehmen geschickt wird). Ein weiterer Vorteil ist, dass das Dokument auf papier leserlicher ist als auf einem Computerbildschirm, da die Ansicht gesamtheitlicher und angenehmer ist.
Natürlich kostet es auf diese Weise viel mehr, unter anderem aufgrund der papierkosten, dem Ausdrucken, den briefmarken und briefumschlägen. Es hat auch den Nachteil nicht "computertauglich" zu sein, was probleme geben kann, falls alle Lebensläufe auf einem Computer erfasst werden: Jemand muss also die Angaben von jedem papier in den Computer eingeben. Dieser Weg bleibt trotz allem eine gute Art um sich zu bewerben! Aber es hängt auch davon ab, ob es sich um einen einzelnen brief handelt oder ob du planst fünfzig Lebensläufe zu verschicken. Im zweiten Fall ist es verständlich, dass du das Internet bevorzugst.
Du hast jetzt alle nötigen Kenntnisse, um zu entscheiden wie du am besten vorgehen willst, um dir den Job deiner Träume zu angeln. Ein letztes Wort: Vermeide es, eine E-Mail und einen brief an dasselbe Unternehmen zu senden. Eines von beiden sollte reichen. Es ist hingegen durchaus möglich, in den darauffolgenden zwei Wochen das Dossier nochmals zu schicken.