tipps > Heft 006

Editorial

Hello,

Vor dem Hintergrund der prekären Situation der Weltwirtschaft, standen schon im Oktober 2008 Jobaussichten im Mittelpunkt des Editorials. In weniger als 5 Monaten mussten wir miterleben, wie sich die wirtschaftliche Situation unaufhaltsam zu einer immer grösseren Krise steigerte und die nun auf erdrückende Weise unsere gemüter belastet.

Keine Lösungen in Sicht?
Keine zulänglichen Massnahmen?
Kein Entrinnen vor der Misere?

Den zuhauf aufkommenden Fragen folgt ein langes Schweigen. Wer mag das Nachspiel erahnen?

Trotzdem gilt es, auf die neuen paradigmen zu reagieren, vor allem angesichts der Arbeits- und praktikumssuche. Innerhalb weniger Monate haben zahlreiche Unternehmen die zahl der Neueinstellungen reduziert, und zum Teil sogar komplett eingestellt. In Anbetracht der verminderten Chancen, sollte man sich also in geduld üben und andere Alternativen erwägen:
- einen Master anschliessen, anstatt mit dem bachelor zufrieden zu geben
- eine ergänzende Ausbildung oder ein weiterführendes Studium anfangen
- in einem Auslandsaufenthalt seine Sprachkenntnisse perfektionieren
- Arbeitsvermittlungsunternehmen in Anspruch nehmen

Das Ausmass der Finanzkrise und seine Konsequenzen für die Jobperspektiven junger Absolventen begünstigen hingegen das Einführen neuer businessmodelle. Not macht ja bekanntermassen erfi nderisch. Wir müssen also wagen, Neues zu erfi nden, Innovationen hervorzubringen und Risiken einzugehen! Die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen, bietet in dieser Situation eine interessante Alternative. gerade in wirtschaftlich schwierigen zeiten erscheint die Möglichkeit, Eigeninitiative zu zeigen, nicht als Verzweifl ungstat, sondern als Versuch, Lösungen und Auswege aus der Krise zu fi nden.

If you don't risk anything, you risk even more. (Erica Jong)

 
 
powered by [kesako]