Bereite deine Fragen vor...
Man sieht es gerne, wenn du Fragen über das Unternehmen oder die offene Stelle stellst - dies zeugt von deinem Interesse! Basierend auf der Stellenbeschreibung, wenn es eine solche gibt, kannst du zum Beispiel Folgendes fragen:
- In welche Art von Team wirst du integriert? Atmosphäre, Arbeitsmethoden?
- Wie wird die Arbeit genau organisiert? Welche Fristen und internen Funktionen bestehen?
- Wie werden die Kandidaten für die Stelle ausgewählt?
- Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es?
- Sieht das Unternehmen eine Ausbildung für die besagte Stelle vor?
- Wurde die Stelle neu geschaffen oder handelt es sich um eine Nachfolge? Wenn es sich um eine Nachfolge handelt, was ist der Grund dafür?
- Welches sind die Herausforderungen, die das Unternehmen zu bewältigen hat und seine momentanen Projekte? Übrigens: Fragen zu stellen hilft oft, einen herzlichen Kontakt mit deinem Gegenüber herzustellen, was äusserst wichtig ist, um einen guten Eindruck bei ihm zu hinterlassen und nicht in Vergessenheit zu geraten! ... und bereite dich auch auf die ihrigen vor.
- Die Stelle und das Unternehmen benötigen je nach Art der Arbeit, Grösse des Unternehmens und seines Stils unterschiedliche Profile. Frage dich bereits im Voraus, welche Vorzüge sie schätzen könnten und streiche sie dann bei dir hervor. Ohne Zweifel entkommst du nicht der Frage: "Welches sind Ihre Fehler?" Versuche, solche zu nennen, die mit deiner zukünftigen Funktion nicht inkompatibel sind.
- Dein Arbeitgeber kann dir detaillierte Fragen über deine bisherige Karriere stellen. Überlege dir gut, welche Fallen er dir stellen könnte ("Warum haben Sie Ihre letzte Stelle aufgegeben?") und denke daran, dass er sich vielleicht über deine Leistungen bei deinen ehemaligen Arbeitgebern erkundigt hat (erwähne daher nur deine positiven Erfahrungen).
- Achtung vor Fragen wie "Was können Sie unserem Unternehmen bringen?" und "Was ist Ihr berufliches Ziel?". Sei positiv und selbstsicher, aber nicht eingebildet. Zeige eine gewisse Bescheidenheit in deinen Antworten, denn niemand möchte einen Anfänger einstellen, der glaubt, bereits alles zu wissen und damit angibt, geschäftsführender Direktor werden zu wollen. Und noch eine goldene Regel: Versetze dich in die Lage deines Gegenübers: Was möchte er hören?
- Fragen, die das Privatleben betreffen, sind berechtigt, solange sie in direktem Zusammenhang mit der Stelle stehen. Wenn du Empfangsdame wirst, kann man dich fragen, ob du vorhast, schwanger zu werden, denn dein Zustand hat durch deine körperliche Erscheinung eine direkte Auswirkung auf die Stelle. Du solltest jedoch wissen, dass jegliche Fragen, die sich unbegründet auf das Geschlecht, die Nationalität, die Religion oder auf sexuelle Vorlieben beziehen, als diskriminierend gelten.
- Falls du angegeben hast, eine Fremdsprache zu sprechen, kann der Arbeitgeber ein Gespräch in dieser Sprache aufnehmen. Wiederhole daher deine Grundlagen, bevor du dich auf Französisch oder Englisch ausdrücken musst! Nicht zu vergessen
- Dein komplettes Bewerbungsdossier - ausführlicher als dasjenige, das du deinem Arbeitgeber bereits geschickt hast. Du kannst es deinem Gegenüber am Ende des Vorstellungsgespräches übergeben oder während des Gespräches wenn nötig hinzuziehen.
- Ein Notizblock mit deinen Fragen und ein Stift, um zu notieren, was dir der Arbeitgeber sagt.
- Zieh dich gut an (keine Jeans, Turnschuhe oder Trainingsanzug). Du musst elegant sein und dich wohl fühlen in deiner Kleidung, bleibe jedoch klassisch.
- Nicht nach Zigarette stinken und dein Gegenüber auch nicht mit einem schweren Parfüm betäuben. Gut riechen ja, aber es handelt sich hier nicht um ein Date!
- Für Frauen gilt: Kein auffälliges Makeup. Weniger ist mehr!
- Triff ungefähr zehn Minuten im Voraus ein und auf keinen Fall zu spät... Schliesslich das Wichtigste: dein Lächeln! Mit deiner Dynamik, deiner professionellen Art und deiner Neugier gelingt es dir, die Perle zu werden, die dein Traumunternehmen benötigt, um sich weiterzuentwickeln! Dieses Treffen, auf das du dich vorbereitest, hat nur ein Ziel: Dich hervorzuheben und ein Vertrauensverhältnis mit dem Arbeitgeber aufzubauen. Also... seizuversichtlich!