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Studienabgänger: zahlen zum arbeitsmarkt

Die Absolventen/-innen beginnen die Stellensuche zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Bereits während dem Studium bewerben sich häufig die Absolventen/-innen jener Fachbereiche, für die die Erwerbslosenquote eher tief ist. Es ist festzustellen, dass Absolventen/-innen der Fachbereiche, bei denen die Einstiegserwerbslosigkeit eher hoch ist, oft erst nach dem Studienabschluss mit der Stellensuche beginnen. Fachhochschulabsolventen/-innen suchen intensiver nach einer Erwerbstätigkeit und sind auf mehreren verschiedenen Ebenen aktiv. Das Suchverhalten konzentriert sich dabei hauptsächlich auf Blindbewerbungen, auf das Reagieren auf ein Stelleninserat sowie auf den Versuch, mit Hilfe von persönlichen Beziehungen zu einer Erwerbstätigkeit zu gelangen. Insgesamt finden sowohl Universitäts- als auch Fachhochschulabsolventen/-innen ihre Stelle letztlich mit Hilfe von Stelleninseraten, aufgrund unaufgeforderter Bewerbungen sowie durch persönliche Beziehungen. Sehr viele Abgänger/-innen werden zudem vom Arbeitgeber angesprochen.

Es lässt sich sowohl für die Universitäts- als auch für die Fachhochschulabgänger/-innen und die Absolventen/-innen der pädagogischen Hochschulen feststellen, dass das Antworten auf ein Inserat nach wie vor der sicherste Wert ist, um eine Stelle zu finden. Nahezu gleich erfolgversprechend ist das unaufgeforderte Bewerbungsschreiben. Bei vielen Absolventen/-innen ist zudem das Aktivieren von persönlichen Beziehungen von Erfolg gekrönt. Einzig die Suche im Internet bringt im Vergleich zur Intensität, mit der sie geführt wird, nicht den gewünschten Erfolg.

Stattdessen werden die Absolventen/-innen häufig von den Arbeitgebern angesprochen, was daraufhin deutet, dass sich die Berufseinsteiger/-innen bereits während ihrer Ausbildung ein gutes Netzwerk aufgebaut und positiv auf sich aufmerksam gemacht haben. Dies können sie beispielsweise während eines obligatorischen oder freiwilligen Praktikums, allenfalls auch mit Hilfe einer unqualifizierten oder qualifizierten Studienerwerbstätigkeit (z.B. als Hilfsassistent/-in) getan haben. Das Knüpfen von Kontakten während des Studiums ist demnach ein wichtiger Faktor für den erfolgreichen Einstieg ins Erwerbsleben.

 
 
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