Die Ergebnisse der Manpower-Studie über Einstellungsaussichten in der Schweiz für den zweiten Quartal 2009 zeigen, dass 9% der 757 befragte Arbeitgeber eine Zunahme des Personals vorsehen, 4% einen Reduzierung und 86% keine Änderungen für den nächsten Quartal vor sehen. Die Netto-Prognose für die saisonbereinigte Arbeit (+ 2%) ist in diesem Quartal am schwersten getroffen (6 Punkte) seit der Einführung der Studie. Dieser Ergebnis entspricht auch dem schwächsten Einstellungsbetrieb aller Zeiten, so hoch wie im dritten Quartal 2005. In einem jährlichen Vergleich kennen die Anstellungsabsichten ebenso einen Rückgang (4 Punkte). Charles Bélaz, Corporate Affairs Direktor von Manpower Schweiz, sagt dazu: ?diese erhebliche Senkung der Einstellungsaussichten scheint darauf hinzudeuten, dass die Schweizer Arbeitgeber jetzt damit rechnen, die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise zu erleiden".
Unter den sieben befragten Regionen zeichnen vier davon positive Einstellungsaussichten für den zweiten Quartal 2009 auf. Tessin zeigt die höchste Netto-Prognose für Arbeitsstellen (+15%), sowie die stärkste Zunahme im Quartalvergleich (25 Punkte) und im jährlichen Vergleich (13 Punkte). Im Gegensatz dazu zeigt die Mittelschweiz zum ersten Mal seit der Einführung der Studie eine negative Prognose (-4%). Es sind die schlimmsten Einstellungsaussichten unter allen Regionen. Diese Region registriert auch den stärksten Rückgang im jährlichen Vergleich (18 Punkte). Der Mittelland (+9%) weist die stärkste Senkung im Quartalvergleich (21 Punkte). Ausserdem erweist die Genferseeregion (-1%) einen Quartalrückgang von 13 Punkte und einen jährlichen Rückgang von 10 Punkte, während Zürich (+7%) eine Zunahme im Quartalvergleich (12 Punkte) sowie im jährlichen Vergleich (3 Punkte) aufweist.